15 Tipps für mehr coole Fotos


Deine Kamera liegt schon seit Wochen im Schrank, weil Du in einem kreativen Tief steckst? Kreativität kann man nicht erzwingen, aber man kann ihr auf die Sprünge helfen! Vielleicht befindet sich in der folgenden Liste der eine oder andere Tipp, um diese frustrierende Situation, die wir wohl alle kennen, zu beenden.

1. Lege Dir ein kleines Notizbuch zu, das Du immer und überall dabei hast. Mache Skizzen, schreibe Deine Ideen auf, mögen sie auch noch so unausgereift oder verrückt sein. Das Notieren hilft beim Weiterspinnen und Konkretisieren Deiner Einfälle. Und natürlich gegen das Vergessen.

2. Mache Fotoshootings mit anderen Fotografen bzw. gehe mit anderen Fotografen auf Tour. Andere Sichtweisen und Herangehensweisen erweitern den eigenen Horizont. Das gilt auch für die Arbeit mit Photoshop. Es ist schwer, den eigenen Workflow zu verändern. Setze Dich mit Leuten zusammen, die ungefähr den gleichen Umfang an Wissen haben wie Du. Du wirst völlig andere Herangehensweisen lernen und vielleicht in Deinen Workflow aufnehmen.

3. Nimm Dir eine Auszeit von 500px, Fotocommunity, Flickr & Co.! Durch die Galerien toller Fotografinnen und Fotografen zu stöbern, kann inspirierend sein. Aber durch die Flut schöner Bilder kann man auch regelrecht überrollt werden, sodass der Druck auf die eigene Produktivität und Kreativität viel zu hoch wird. Also, lass die Communities ein wenig ruhen und gehe weg vom PC!

4. Halte Ausschau nach Accessoires für Shootings mit Modellen bzw. Shootings mit Konzept. Dank Ebay (Kleinanzeigen) und Flohmärkten muss man nicht viel Geld ausgeben. Und wenn Du nichts Bestimmtes suchst, sondern Dir einfach etwas über den Weg läuft, das interessant sein könnte, mache ein Brainstorming und denke Dir eine Geschichte rund um den Gegenstand aus, die Du dann fotografisch umsetzt.

5. Bringe Abwechslung in Deine Fotografie! Starte ein Experiment und kaufe Dir eine günstige analoge Kamera, falls Du immer nur digital fotografierst oder wage Dich zum Beispiel an Architekturfotografie, falls Du bevorzugt Portraits machst. Auch, wenn Du vielleicht schnell zu Deinem fotografischen Lieblingsthema zurückkehrst, bringt ein Blick über den Tellerrand neue Sichtweisen.

6. Mache gemütlich einen laaaaaaangen Spaziergang mit der Kamera und guter Musik auf den Ohren. Nimm Dir Zeit, Deine (gewohnte) Umgebung neu zu entdecken, kleine Dinge zu sehen, die Dir bisher nicht aufgefallen sind. Formen und Farben wahrzunehmen. Dich mit einem Motiv lange zu beschäftigen und es vielleicht aus einem neuen Blickwinkel zu sehen.

7. Mache einen Workshop bei einem Fotografen oder Bildbearbeiter, der Dich mit seinen Arbeiten begeistert. Das ist nicht immer günstig, kann jedoch einen Sprung nach vorne bedeuten, wenn die eigene Lernkurve abflacht und man das Gefühl hat, zum Beispiel mit Tutorial-Videos für Photoshop alleine nicht mehr weiter zu kommen oder selbst keine neuen Impulse verspürt.

8. Just do it! Darüber nachzudenken, wie es wäre, dieses oder jenes Projekt umzusetzen, dieses oder jenes Modell anzuschreiben und nach einem gemeinsamen Shooting zu fragen oder sich vorzustellen, wie man wohl mit diesen oder jenen Lichtbedingungen umgehen würde… dieses Nachdenken erzeugt kein Foto! Natürlich gehört zu einem großen Projekt Planung, aber zu langes Überlegen und das Durchspielen von Situationen im Kopf können hemmen. Also, mach Dich an die Umsetzung Deiner Idee! Und wenn das Ergebnis nicht perfekt ist, hindert Dich niemand daran, es nochmal zu probieren und besser zu machen.

9. Befreie Deinen Kopf! Dir schwirren tausende Dinge im Kopf herum, die Du noch erledigen musst? Schularbeiten, lernen für eine Klausur an der Uni? Erledige die Dinge auf Deiner To-do-Liste, die Dir Druck machen, bevor Du Dich an ein Fotoprojekt wagst. Damit Du keinen Zeitdruck hast und Dein Kopf frei ist.

10. Werde ohne Kamera kreativ. Zeichne, schreibe Texte, bastle, nähe. Sich in einem Bereich kreativ auszutoben, in dem man sich keinen Druck macht, entspannt den Kopf und weckt die Lust, Neues auszuprobieren.

11. Lege die Kamera für ein paar Wochen weg. Aus Deinem Blickfeld. Du wirst höchstwahrscheinlich in dieser Zeit nicht das Foto Deines Lebens verpassen, dafür aber eine Menge Freiraum und Ruhe für Deinen Kopf bekommen, weil Du nicht permanent über das nächste Foto nachdenkst und Deine Umgebung ohne Unterbrechung nach einem tollen Motiv abscannst. Und wenn Du zum Beispiel in den Urlaub fährst, lass die Kamera daheim und speichere die Bilder in Deiner Erinnerung und nicht auf dem Chip. Der Neustart nach der Pause wird Dir leichter fallen.

12. Verabschiede Dich von dem Gedanken, dass Du eine bessere Ausrüstung brauchst, um bessere Bilder zu machen. Selbstverständlich kann eine neue Kamera zum Beispiel bei schwierigen Lichtverhältnissen hilfreich sein, in den allermeisten Fällen macht aber der Mensch hinter der Kamera das ‘gute’ oder ‘schlechte’ Bild. Ständig das Gefühl zu haben, eine neue Kamera oder ein neues Objektiv zu brauchen, strengt nur unnötig an.

13. Lass Dich von Literatur und Musik inspirieren. Von Texten und Stimmungen. Manchmal können einzelne Zeilen in Songtexten oder Büchern Bilder im Kopf auslösen, ein Wort kann die Entwicklung einer neuen Idee initiieren, eine Melodie ein Gefühl hervorrufen, das man im Foto thematisch umsetzen möchte.

14. Mache Dir klar, dass gute Fotos oft Zeit brauchen, Übung und viele Versuche. Nimm Dir den Druck, gleich alles perfekt umsetzen zu müssen. Zu viel Druck nimmt den Spaß, und ohne Spaß erstickt die Kreativität.

15. Jetzt seid Ihr dran! An dieser Stelle freuen wir uns auf Euren Tipp, kreativ zu bleiben bzw. Impulse für neue kreative Ideen zu bekommen.

Hoffe ihr habt nun gute Ideen…. Danke an FotoVideoDeals

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s